Hannover Raschplatz


Affen springen die gesprühte Rolltrepper runter Raschplatz Hannover

Hier ist ein Graffiti Auftrag im herzen Hannovers entstanden. Die Planung begannen recht früh und bis zur Finanzierung und Umsetzung hat es dann doch 2 Jahre gedauert. Unsere Kooperationspartner waren die “Monkey Movements” aus dem Jugendsportzentrum sowie das UJZ Hannover.

Die Pakourszene trainierte zu dem Zeitpunkt (2016) häufig am Raschplatz. Der Ort sollte laut Monkey Movements als “Stadt Dschungel” sichbar gemacht werden. Die Ideen wurden von uns weitergedacht und in ein Konzept gebracht. Wir wollten die Betrachter durch optische Illusions-Malerei in die Wand blicken lassen.

Detail Raschplatz Auftrag

Im Herzen der Stadt

Die dreidimensionalen Architektonischen Elemente die hinter Steinteilen herausbrechen sind unsere Eye-Catcher. Hinzu kommen die Affen als bezug zu den Monkey Movements und dem Parkour Sport. Mit dem Wildwuchs runden wir das Thema Urban Jungle ab.

besprühter Bus Raschplatz

Was mich besonders beeindruckt sind die harten Umstände vor Ort. Wenn man um 9 Uhr morgens beim sprühen schon die Nachbarschaft der Drogenkonsumenten hat ist das wahrlich eine Probe für die Psyche. Der Raschplatz ist, zwischen Hochstrasse und Pavillon, schon lange ein Platz für Obdachlose und Trinker. Für uns war die Sprüh Aktion nie eine Maßnahme gegen die Nutzung des Platzes. So war es weder von den Parkour Jungs noch von dem Jugendsportszentrum oder dem UJZ Glocksee gedacht.

Übersicht Urban Jungle Raschplatz

Die Athmoshäre am Platz ist zwischen den uns (Philipp von Zitzewitz, Jonas Wömpner, Jascha Müller) sowie den Passanten und der Junkies, Trinkern und Obdachlosen entspannt. Die Befremdlichkeit die sich manchmal bei soll einer Gesellschaft einstellt weicht dem Vertrauen das wir hier gemeinsam an einem Platz sind uns aber nichts böses wollen. Der Betreiber des Obdachlosen Cafes kommt öfter vorbei um mit uns über die schwierige Situation der Bedürftigen zu sprechen. Das gibt einen kleinen Einblick in die Perspektive derjenigen die aus der Gesellschaft gefallen sind. Öfter denke ich das es schade ist das es nicht klappt diese verlorenen Seelen aufzufangen.

Auch in der Presse würde unsere Aktion beachtet.

Graffiti Profi Team Raschplatz 2016